Das Statistische Bundesamt hat die aktuelle Wirtschaftskennzahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Demnach erholt sich die deutsche Wirtschaft kontinuierlich weiter. Saison-, preis- und kalenderbereinigt wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Verlgeich zum Vorquartal um 0,7 Prozent. Allerdings ist die Wirtschaftskrise im Jahresvergleich noch deutlich zu erkennen: Im 3. Quartal 2008 war die Wirtschaftsleistung noch um 4,7 Prozent höher, kalenderbereinigt um 4,8 Prozent. Der Rückgang im Jahresvergleich fällt alerdings geringer aus als im Vorquartal, dort betrug er 7 Prozent und kalenderbereinigt 5,8 Prozent.
Die Gründe für das aktuelle Wachstum sind vorallem in der Exportwirtschaft und den Investitionen in Ausrüstungen und Bauten zu finden. Hier machen sich wohl auch die Staatsausgaben der Konjunkturpakete bemerkbar, welche teilweise in Bauprojekte flossen. Im Außenhandel stiegen nicht nur die Exporte, sondern auch die Importe. Dies führt zu einem Aufbau von Lagerbeständen. Wie auch schon von Experten prognostiziert sank der private Konsum, was eine Abbremsung der Konjunktur bewirkt.
Die Wirtschaftsleistung des 3. Quartals wurde von 40,4 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das bedeutet einen Rückgang von 0,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Absolut sind dies stattliche 81 000 weniger Erwerbstätige.
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