Während der Wirtschaftskrise kam es zu drastischen Umsatzeinbrüchen bei den Unternehmen, die als Marktführer für Luxusartikel und Luxusmarken galten.
In Krisenzeiten war es bislang immer so, dass auf teure Konsumgüter am ehesten verzichtet werden konnte. Dies konnte man auch während der Wirtschaftskrise bei zahlreichen Großunternehmen beobachten, die schwere Gewinneinbrüche zu verzeichnen hatten.
Jetzt scheinen sich Luxusmarken jedoch von dem wirtschaftlichen Tief zu erholen und der versäumte Luxus der vergangenen Jahre wird wieder nachgeholt.
Teure Produkte finden besonders regen Absatz in den asiatischen Ländern wie China, aber auch in Schwellenländern wie Russland oder Brasilien.
Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 und 2009 stehen die Zeichen jetzt wieder auf ein Wirtschaftswachstum in China, aber auch in Deutschland und weiteren Ländern.
Besonders gefragt sind Luxusartikel wie teure Uhren und Schmuck sowie Lederwaren. Aus einer veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Bain geht hervor, dass der weltweite Markt im Jahr 2011 um 8% auf 185 Mrd. Euro wachsen wird.
Im Vorjahr war bereits ein Plus von 14% zu verzeichnen und erreichte damit einen Rekord von 172 Mrd. Euro. Deutliche Zuwachsraten mit einem Umsatz von 52 Mrd. Euro werden auch in den USA erwartet, die als größter Umschlagplatz für Luxusartikel gelten.
Lediglich Japan hat nach dem verheerenden Erdbeben, Tsunami und der Atom-Katastrophe einen Rückgang von 5% zu verzeichnen. Allerdings wird damit gerechnet, dass sich die wirtschaftliche Lage des Landes im dritten Quartal 2011 wieder stabilisieren wird.
Selbst in Deutschland setzte die Luxus-Branche rund 8 Mrd. Euro um und liegt damit weltweit auf dem siebten Platz.
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