Anlageformen die in erneuerbare Energien investieren sind nicht gerade berühmt für üppige Renditen. Doch sind sie für den Anleger eine sichere Sache, die jährlich zwischen 5 und 6 Prozent Gewinn abgeworfen haben. Zumindest bei Solarfonds mit Anlagen in Deutschland.
Das wird sich ab dem Jahr 2009 zumindest für neugebaute Solaranlagen ändern. Konnten bisher bei einer Einspeisung in das Stromnetz bis zu 46,75 Cent pro Kilowattstunde erzielt werden, so sind es bei neuen Anlagen die im nächsten Jahr errichtet werden nur noch 43 Cent.
Mit dieser Preisanpassung möchte die Politik die Produzenten von solchen Anlagen zwingen billigere Module zu anzubieten.
Dabei stellt sich die Frage ob billigere Module den Verlust bei den Abnahmepreisen überhaupt kompensieren können.
Anleger die ein Investment in diesem Bereich planen, seien folgende Kriterien ans Herz gelegt.
Bei bestehenden Solarfonds ist ein Einstieg anhand der bereits vorhanden Ertragsdaten relativ gefahrlos möglich.
Doch geht es bei den meisten Fonds fast immer um noch zu errichtende Anlagen, die die Genehmigungsverfahren noch vor sich haben und bei denen nur aufgrund von Prognosen die zu erwartende Sonneneinstrahlung und andere wichtige Kriterien vorliegen.
Wichtig ist, das die Ertragsgutachten immer auf Basis von zwanzigjährigen Mittelwerten des jeweiligen Standortes basieren. Bei größeren Projekten wird sogar die Einholung von zwei Gutachten empfohlen.
Wenn Sie von den auf diese Weise erhaltenen Werten noch jeweils 4 Prozent abziehen, befinden Sie sich auf der sicheren Seite.
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