Seit es die Abgeltungs-Steuer gibt, stehen Anleger wieder vor ganz neuen Herausforderungen. Um dem Fiskus nicht einen ungehörig großen Anteil an den erwirtschafteten Gewinnen in den Rachen zu werfen, ist es notwendig das die gewählten Fonds möglichst lange im Depot verbleiben.
Nur auf diese Weise können die Gewinne steuerfrei auflaufen.
Wichtig ist, dass der Fond ein gewisses Mindestkapital aufweist. Die Untergrenzen liegt bei etwa 15 bis 20 Millionen und die Obergrenze, für das Mindestkapital, bei etwa 50 Millionen Euro.
Mehr ist besser.
Es ist weiterhin ratsam, das der Fond von einer großen Gesellschaft und nicht von einem privaten Fondverwalter gemanagt wird.
Bei letzteren kann es passieren, das diese sich nach einigen erfolgreichen Geschäftsjahren zu Ruhe setzen. Sollte der nachfolgende Verwalter ein weniger glückliches Händchen in Sachen Vermögensverwaltung haben, geht dies voll zu Lasten des Anlegers.
Große Fonds haben zudem noch den Vorteil dass das Portfolio auf sehr viele Anlageklassen gesplittet ist. Dennoch gibt es einige die sich sehr stark auf den Aktien- und Rentenmarkt konzentrieren.
Sollten Sie sich für einen neu aufgelgten Fonds entscheiden, so ist die Beurteilung von dessen Erträgen sehr schwierig.
Ein wichtiger Indikator kann sein, ob sich das entsprechende Investment-Unternehmen mit genau dieser speziellen Art der Anlage auskennt und wie die Erfolge der Vergangenheit in diesem Sektor waren. Tipp: Informieren Sie sich z.B. hier über Fonds ohne Abgeltungssteuer.
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