Nov

24

2009

General Motors zahlt Staatskredite zurück

Abgelegt in Marktbericht

General Motors hat Wort gehalten und zeitig die letzte Rate der Staatskredite zurückgezahlt. Der Rahmen des Überbrückungskredits betrug 1,5 Milliarden Euro, davon nahm General Motors im Maximum 1,2 Milliarden in Anspruch. Die letzte Rate von 400 Millionen Euro wurde nun getilgt. Um den Abfluss der Staatsgelder in die insolvente Mutter zu vermeiden, gleichzeitig aber die Insolvenz von Opel zu verhindern, wurden Unternehmensanteile an eine Treuhandgesellschaft überschrieben.

Konkret wurden 65 Prozent von Opel in der Opel Treuhand bewahrt. Da General Motors sämtliche Gelder inklusive 28 Millionen Euro Zinsen überwiesen hat, fallen diese Anteile wieder an den Mutterkonzern zurück, der nun wieder vollständiger Eigner von Opel ist.

Vergangenen Montag waren Regierungsvertreter und GM Europachef Nick Reilly auf Einladung der EU-Kommission in Brüssel zusammengekommen. Hintergrund des Treffens war die Befürchtung der Kommission als oberster Wettbewerbshüter, dass sich die einzelnen EU-Länder durch Subventionsversprechen die Opelstandorte im jeweiligen Land sichern wollen. Es waren bereits aus diversen Ländern Kreditbürgschaften und Steuererleichterungen in Aussicht gestelt worden.

Da bei Opel und auch dem Mutterkonzern große Überkapazitäten bestehen, wird die Schließung oder Verkleinerung mancher Standorte unausweichlich sein. Es bleibt abzuwarten, was denn der Sanierungsplan von General Motors für ein Konzept enthält.

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