Dez

9

2008

Sind GM, Ford und Chrysler verloren?

Abgelegt in Marktbericht

Der designierte Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, Paul Krugman, teilte mit, dass er die US-Autogiganten GM, Ford und Chrysler verloren gibt. Zwar hält er das geplante Rettungspaket der USA für dringend notwendig, um kurzfristig noch größere Schäden für die weltgrößte Volkswirtschaft zu vermeiden.

Die Probleme seien allerdings nicht einfach auf die Finanzkrise zurückszuführen, sondern sind strukturell bedingt. Eine jahrelange Miswirtschaft und eine nicht angepasste Produktpalette haben zu den heutigen Problemen geführt, die nur durch die Finanzkrise zu Tage traten.  Langfristig sieht Krugman nur eine Chance für die Autogiganten, wenn sie vollständig restrukturiert würden.

Derweil haben die Demokraten ihren Entwurf für das Rettungspaket der Autoindustrie dem noch-Präsidentene Gerge W. Bush vorgelegt. Dieser verweigerte mit der Begründung die Unterschrift, dass zuerst garantiert werden müsse, dass die Unternehmen dann tatsächlich überlebensfähig seien und die Steuergelder auch wieder zurückgezahlt würden. Nach dem Entwurf sollen die Gelder der Autoindustrie als Kredit auf sieben Jahre gegeben werden. In den ersten fünf Jahren wird der Zinssatz bei fünf Prozent, in den beiden letzten Jahren bei neun Prozent liegen. An diesen drei Konzernen hängen direkt 355.000 Jobs, indirekt bei den Zulieferern 4,5 Millionen.

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Eine Reaktion zu “Sind GM, Ford und Chrysler verloren?”

  1. Motoren-Blog.de, am 11. Dezember 2008:

    Rettungspaket für US-Autogiganten…

    Krise Krise Krise
    Jetzt verabschiedete das Abgeordnetenhaus ein Rettungspaket für die US-Autoindustrie. Es handelt sich um ein 14-Milliarden-Dollar-Hilfsprogramm – nun liegt das Schicksal von General Motors, Chrysler und Ford in den Händen skeptisch…

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