Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Beschäftigungszahlen veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der Arbeitslosen im November im Vergleich zum Vormonat um 13.000 gesunken. Dies liegt unter anderem an der Herbstbelebung nach dem berüchtigten Sommerloch. Die saisonbereinigten Zahlen besagen, dass der Rückgang der Arbeitslosen etwa 7000 beträgt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese Zahlen stark von der Umstellung des statistischen Verfahrens abhängen und nach altem Verfahren ein Zuwachs von etwa 10.000 Erwerbslosen verzeichnet worden wäre. (weiterlesen…)
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Die Wirtschaftskrise beutelt aktuell den Stellenmarkt gewaltig, es wird in den kommenden Monaten eine deutliche Zunahme der Arbeitslosenzahlen erwartet. Ebenfalls erwartet wird die Bundestagswahl im Herbst, was bedeutet, dass das Thema Arbeitslosigkeit ein zentrales im Wahlkampf ist und sein wird.
Der SPD Kanzlerkandidat und amtierende Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich nun in einer Pressekonferenz dazu hinreißen lassen, dem Wahlvolk ein neues Wirtschaftswunder zu versprechen: In nur 10 Jahren soll es vier Millionen neuer Arbeitsplätze geben und Vollbeschäftigung herrschen – man muss ihm nur zur Macht verhelfen. Doch wie will er das anstellen? (weiterlesen…)
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Auch wenn in den letzten Woche vermehrt Anzeichen einer Erholung der Weltwirtschaft aufgetreten sind, wurde immer wieder von den längst nicht ausgestandenen Risiken am Arbeitsmarkt gesprochen. Gestern teilte nun die Bundesagentur für Arbeit mit, dass die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat auf 8,2 Prozent gestiegen sei – eine Zunahme um 0,1 Prozent. In absoluten Zahlen sind das 3,5 Millionen arbeitslos gemeldete, 52.000 mehr als im Vormonat und 252.000 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres! Da in diesen Statistiken jedoch nicht berücksichtigt wird, wenn Leute in die Frühverrentung geschickt werden oder saisonalbedingte Schwankungen auftreten, gibt es die saisonbereinigten Werte, welche sich an der Zahl der Erwerbstätigen orientieren.
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Wer einen Blick auf die prognostizierten Arbeitslosenzahlen wirft, dem wird klar, dass das Thema Wirtschaftskrise 2009 aktueller denn je ist. Da geht das Kieler Institut für Weltwirtschaft in diesem Jahr von einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um 300.000 auf 3,6 Millionen aus. Noch düsterer ist die Aussicht auf das kommende Jahr, wo das Institut 4,4 Millionen hierzulande 4,4 Millionen Menschen ohne Arbeit prognostiziert.
Eine der Ursachen für die schwächelnde Wirtschaft in Deutschland ist die zögerliche Haltung vieler Kreditinstitute bei der Vergabe neuer Kredite, gerade der Mittelstand ist hiervon schwer betroffen. Zu sehr schielt man in den deutschen Finanzhäusern anscheinend noch auf die eigenen Bilanzen, die nach wie vor nicht allzu rosig aussehen dürften. Eine Erholung des Finanzwesens in Zeiten der Wirtschaftskrise dürfte da ein wichtiger Fingerzeig in Richtung Weltwirtschaft sein. Einen Schritt in diese Richtung hat in der letzten Woche der Bundestag gemacht, indem er durch den gesetzlichen Rahmen den Weg frei gemacht hat für die Schaffung der so genannten Bad Banks.
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