Jan

31

2012

Fiskalpakt beschlossen: 25 EU-Staaten treten auf die Schuldenbremse

Abgelegt in Wirtschaftskrise

Gestern, am 30.01.2012 wurde auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel der Fiskalpakt beschlossen. Der von Deutschland vorgeschlagene Fiskalpakt wird im März von 25 der 27 EU-Staaten unterzeichnet werden. Lediglich Großbritannien und Tschechien verweigern ihre Unterschrift. Der Vertrag beinhaltet eine strenge Haushaltsdisziplin und soll somit als Schuldenbremse fungieren. In Zukunft darf das Haushaltsdefizit eines Staates nicht höher als 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sein, anstatt wie im EU-Recht verankert, 1,0 Prozent. (weiterlesen…)

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Jan

4

2012

Inflationsrate 2011 mehr als verdoppelt

Um 2,3 Prozent sind die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr voraussichtlich gestiegen. Zum Vergleich: 2010 lag die Teuerungsrate lediglich bei 1,1 Prozent. Hauptursache des Preisanstiegs waren laut Statistischem Bundesamt starke Preiserhöhungen bei Haushaltsenergie und Kraftstoffen. Dieser trugen wesentlich dazu bei, dass die monatliche Inflationsrate seit Februar 2011 permanent über zwei Prozent lag. Ein Rekordhoch erreichte die Teuerung im September mit 2,6 Prozent.

Inflation in der EU
Im EU-Vergleich liegt Deutschland mit seiner Inflatonsrate im gesicherten Mittelfeld. Die europaweit niedrigsten Durchschnittswerte von November 2010 bis November 2011verzeichneten Irland mit 1,1 Prozent und Schweden mit 1,5 Prozent. Eine niedrige Inflationsrate registrierte das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat)  außerdem mit jeweils 2,1 Prozent in der Tschechischen Republik und Slowenien. Die höchsten Teuerungsraten mussten Rumänen (6,2 Prozent), Esten (5,2 Prozent) und Briten (4,4 Prozent) erdulden.

2012 bringt niedrigere Inflation
Für das kommende Jahr erwarten Ökonomen laut einem Bericht von Zeit Online einen Rückgang der Inflation. Grund hierfür ist laut Meinung der Wirtschaftsexperten ein Rückgang der Konjunktur in diesem Jahr. Daraus folgt, dass es für Unternehmen deutlich schwieriger werden wird, beim Verbraucher mit Preissteigerungen durchzukommen. Zeit Online fasst die Lage wie folgt zusammen: „Ökonomen sagen der deutschen Wirtschaft für 2012 nur noch ein Mini-Wachstum von rund einem halben Prozent voraus, nach etwa drei Prozent in diesem Jahr. Pessimisten schließen eine Rezession nicht aus.“ Entsprechend rechnet die Bundesbank im laufenden Jahr mit einem Rückgang der Teuerung auf 1,8 Prozent. Die meisten Unternehmer zeigten sich hingegen gelassen und sprechen zum Teil sogar vom Einstellen zusätzlicher Mitarbeiter.

Energie bleibt Preistreiber
Welche Preise anziehen und welche sinken werden lässt sich für 2012 so früh im Jahr noch nicht sagen. Fest steht bisher nur, dass die Deutschen nicht damit rechnen dürfen, weniger Geld für Energie und Benzin bezahlen zu müssen. Laut einer Meldung des Vergleichsportals Toptarif werden zu Jahresbeginn acht Millionen Haushalte von Preiserhöhungen bei Strom und Gas betroffen sein. Auch die Kraftstoffpreise könnten schnell anziehen, sollten die Spannungen mit dem Iran weiter eskalieren.

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Okt

7

2010

Droht ein Währungskrieg?

Abgelegt in Wirtschaftskrise

Die Finanzkrise hat ein Abwertungsrennen der Währungen ausgelöst. Staaten wie Japan oder die USA sind offensichtlich gerne bereit, ihre jetzt schon maßlos expansive Geldpolitik noch weiter aufzuweichen, um dadurch die heimische Wirtschaft zu stärken. Begonnen hat dies mit den Maßnahmen der Europäischen Zentralbank und der amerikanischen Fed, welche der Krise entgegenwirkten, indem sie die Märkte mit reichlich Geld versorgten – zu Niedrigstzinsen. (weiterlesen…)

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Mai

18

2010

EU geht Hedgefonds an den Kragen

Abgelegt in Wirtschaftskrise

Heuchrecken und hochriskanten Spekulationen geht die EU an den Kragen
Die Europäische Union macht ernst: Heute legten sich die EU-Finanzminister auf ihre Position bezüglich der Regulierung von Hedgefonds fest. Sie werden nun mit dem Europäischen Parlament über entsprechende Gesetze verhandeln. Hedgefonds unterliegen bisher überhaupt keinen Regeln und haben vermutlich einen nicht unerheblichen Teil der Finanzmarktkatastrophen der vergangenen Jahre mit verursacht. (weiterlesen…)

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Apr

30

2010

Hilfspaket von EU und IWF für Griechenland weit größer als gedacht

Nach langem hin- und her wollen die EU Finanzminister am kommenden Sonntag endlich das Hilsfpaket für Griechenland verabschieden. Der Kapitalbedarf Griechenlands für die kommenden 3 Jahre wird nun auf rund 140 Milliarden Euro geschätzt. Davon etwa 120 Milliarden zur Sicherung der staatlichen Refinanzierung und etwa 20 Milliarden für einen Bankenstabilisierungsfonds. Das sind deutlich höhere Summen, als bisher im Gespräch waren. Ob sie für die Entscheider tatsächlich so unerwartet sind, ist anzuzweifeln, vermutlich wurde das Volk mit der berühmten Salami-Taktik an das wahre Ausmaß herangeführt. (weiterlesen…)

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