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	<title>FINANZ-BLOG.EU &#187; Finanzkrise 2010</title>
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	<description>Aktuelles aus der Finanzbranche</description>
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		<title>EZB Monatsbericht beschreibt Dramatik der Griechenland-Krise</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Euro Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Zentralbank]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Der neuste Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) analysiert die Griechenlandkrise und deren Höhepunkt im Mai. Die Umstände der Krise waren so dramatisch, dass das Risiko eines vollständigen Crashs unseres Finanzsystems drohte. An manchen Wertpapiermärkten sei die Situation sogar noch gefährlicher gewesen als beim Crash von Lehmann Brothers im Jahr 2008.
In der Fachwelt sieht man die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neuste Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) analysiert die Griechenlandkrise und deren Höhepunkt im Mai. Die Umstände der Krise waren so dramatisch, dass das Risiko eines vollständigen Crashs unseres Finanzsystems drohte. An manchen Wertpapiermärkten sei die Situation sogar noch gefährlicher gewesen als beim Crash von Lehmann Brothers im Jahr 2008.<span id="more-827"></span></p>
<p>In der Fachwelt sieht man die Einschätzung der EZB als korrekt und nicht überzogen an. Es waren Stimmen laut geworden, dass die EZB vielleicht den Bericht übertrieben habe, um ihr umstrittenes Handeln in der Griechenland-Krise zu rechtfertigen.</p>
<p>Damals wurde der Zentralbankchef Jean-Claude Trichet hart angegangen, weil er sich für den Kauf der schlecht berwerteten griechischen Staatsanleihen entschieden hatte und damit eine der Leitlinien der EZB verlassen hatte. Demnach werden nämlich nur Anleihen mit einem akzeptablen Rating gekauft, was bei der Milliardentranche griechischer Papiere definitiv nicht der Fall war.</p>
<p>Es zeigt sich aber jetzt, dass diese unpopuläre Entscheidung notwendig war, um schlimmeres abzuwenden. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Einschätzung der EZB korrekt war, ist das Eingreifen des Internationalen Währungsfonds.</p>
<p>Das Risiko bestand vorallem darin, dass mehrere große Bankenhäuser so viel griechische Anleihen im Portfolio hatten, dass im Falle des Crashs diese Banken überschuldet gewesen wären. Die Märkte reagieren seit der Finanzkrise 2008 extrem nervös und man hat gesehen, wie schnell die Stimmung umschlagen kann und zu einem völligen Verfall bestimmter Anlagen führen kann.</p>
<p>Da es sich bei den Anlagen nicht um irgendwelche windingen Finanzprodukte handelte, sondern um seriöse Staatsanleihen, waren drastische Maßnahmen notwendig. Denn es drohte auch ein Dominoeffekt: Andere Euroländer wie Irland, Griechenland, Portugal oder Spanien haben auch Schwierigkeiten und ohne ein starkes Signal zur Vertrauensbildung hätte die Anlegerflucht auch auf deren Anleihen übergegriffen.</p>
<p>Allerdings ist die Krise bisher nur symptomatisch bewältigt, es kann jederzeit wieder zu einer Schieflage kommen. Um dies zu verhindern müssen die Euroländer diszipliniert wirtschaften &#8211; und das auf mehrere Jahre.</p>
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		<title>Gigantisches Rettungspaket der EU zur Euro-Rettung beschlossen</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 14:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Ero Rettungsschirm]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Montag haben sich die Euro-Länder auf ein Paket zur Stabilisierung der Gemeinschaftswährung Euro geeinigt. Mit einem Volumen von satten 750 Milliarden Euro übertraf es alle Erwartungen. Ziel ist es, mit diesem Rettungsschirm die Spekulanten abzuschrecken, welche auf Staatspleiten wetten. Damit soll verhindert werden, dass nach Griechenland auch noch Spanien und Portugal in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Montag haben sich die Euro-Länder auf ein Paket zur Stabilisierung der Gemeinschaftswährung Euro geeinigt. Mit einem Volumen von satten 750 Milliarden Euro übertraf es alle Erwartungen. Ziel ist es, mit diesem Rettungsschirm die Spekulanten abzuschrecken, welche auf Staatspleiten wetten. Damit soll verhindert werden, dass nach Griechenland auch noch Spanien und Portugal in die Krise stürzen.<span id="more-790"></span></p>
<p>Die Eckdaten des Projektes lauten wie folgt: Bei Bedarf stellt die EU strauchelnden Mitlgiedern bis zu 750 Milliarden Euro zur Verfügung. Die ersten 60 Milliarden Euro werden direkt von der EU-Kommission überwiesen. Ist der Bedarf größer, dann kann eine Finanz-Zweckgesellschaft bis 440 Milliarden Euro weiterer Hilfen gewähren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) schießt auch noch 250 Milliarden bei.</p>
<p>Die Finanz-Zweckgesellschaft ist eine zu gründende Institution, die im Namen der Euro-Länder an den Finanzmärkten Kapital besorgen kann, um es dann an die betroffenenen Staaten weiter zu leiten. Die übrigen Mitglieder schießen dabei nicht das Geld zu, sondern treten quasi als Bürgen auf.</p>
<p>Die Unterstützung wird als Kredit zu einem einheitlichen Zinssatz gewährt, der deutlich unter dem marktbestimmten Zins liegen wird. Genau hierin liegt der Schlüssel zur Abwehr der Spekulanten: Es lohnt nicht, gegen ausgegebene Staatsanleihen zu wetten, da die Zahlungsfähigkeit gesichert ist.</p>
<p>Damit es sich die Länder mit der Haushaltspolitik nicht zu einfach machen, müssen zur Beantragung der Hilfen auch Konsolidierungspläne vorgelegt werden, die einen ambitionierten Ausgleich des Staatshaushalts ermöglichen. So müssen beispielsweise bereits zur nächsten Sitzung der EU-Finanzminister nächste Woche Risikoländer wie Spanien und Portugal zusätzliche Maßnahmen zur Sanierung vorstellen.</p>
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		<title>Finanzkrise: Griechenland erhält Radikalkur</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 17:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Papandreou]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Finanzkrise Griechenlands in den Griff zu bekommen, hat der Regierungschef Papandreou seinen Landsleuten einen harten Sparkurs verordnet. Diese Woche präsentierte er die Eckdaten seines Sparprogramms, was zu Unmut in der Bevölkerung führte. Gewerkschaften kündigten einen harten Kampf an.
Da die EU von Griechenland verlangt, die Verschuldungsquote bis zum Jahr 2012 auf unter 3 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Finanzkrise Griechenlands in den Griff zu bekommen, hat der Regierungschef Papandreou seinen Landsleuten einen harten Sparkurs verordnet. Diese Woche präsentierte er die Eckdaten seines Sparprogramms, was zu Unmut in der Bevölkerung führte. Gewerkschaften kündigten einen harten Kampf an.<span id="more-719"></span></p>
<p>Da die EU von Griechenland verlangt, die Verschuldungsquote bis zum Jahr 2012 auf unter 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu drücken, sind drastische Maßnahmen notwendig. Papandreous Notfallplan sieht vor, die Mehrwertsteuer auf 21. Prozent zu heben, das sind 2 Prozent mehr als aktuell. Bei den niedrigen Steuersätzen soll von 4,5 auf 5 prozent erhöht werden, sowie von 9 auf 10 Prozent. Die Steuern für Tabak und Alkohol werden um fast 20 Prozent angehoben. Auch Benzin und Diesel werden um einige Cent teurer.</p>
<p>Hart durchgegriffen wird auch auf der Ausgabenseite bei den öffentlichen Löhnen und Renten: Letztere werden eingefroren, die Nettolöhne der Angestellten im öffentlichen Dienst werden um rund 10 Prozent reduziert. Bisher erhalten die Angestellten ein 13. und 14. Monatsgehalt. Das 13. ist wie unser Weihnachtsgeld, das 14. ein Oster- und Feriengeld. Diese beiden Monatslöhne werden jedoch um 30 Prozent reduziert. Man schätzt, dass durch die Einsparungen und Mehreinnahmen etwa 4,8 Milliarden Euro zusammen kommen.</p>
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