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Heuchrecken und hochriskanten Spekulationen geht die EU an den Kragen
Die Europäische Union macht ernst: Heute legten sich die EU-Finanzminister auf ihre Position bezüglich der Regulierung von Hedgefonds fest. Sie werden nun mit dem Europäischen Parlament über entsprechende Gesetze verhandeln. Hedgefonds unterliegen bisher überhaupt keinen Regeln und haben vermutlich einen nicht unerheblichen Teil der Finanzmarktkatastrophen der vergangenen Jahre mit verursacht. (weiterlesen …)
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat von den Banken verlangt, sich an der Rettung des praktisch bankrotten griechischen Staates zu beteiligen. Am gestrigen Dienstag traf er sich im Kanzleramt mit Vertretern der großen deutschen Banken. Mit von der Partie war auch Josef Ackermann von der deutschen Bank, der sich als großzügiger Retter der Nation gab. (weiterlesen …)
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Nach langem hin- und her wollen die EU Finanzminister am kommenden Sonntag endlich das Hilsfpaket für Griechenland verabschieden. Der Kapitalbedarf Griechenlands für die kommenden 3 Jahre wird nun auf rund 140 Milliarden Euro geschätzt. Davon etwa 120 Milliarden zur Sicherung der staatlichen Refinanzierung und etwa 20 Milliarden für einen Bankenstabilisierungsfonds. Das sind deutlich höhere Summen, als bisher im Gespräch waren. Ob sie für die Entscheider tatsächlich so unerwartet sind, ist anzuzweifeln, vermutlich wurde das Volk mit der berühmten Salami-Taktik an das wahre Ausmaß herangeführt. (weiterlesen …)
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Es war abzusehen, auch wenn die griechische Regierung es lange abgestritten hat: Griechenland hat nun offiziell um Finanzhilfen gebeten, um die Refinanzierung des Staatshaushalts zu gewährleisten und somit die drohende Staatspleite abzuwenden. Der Regierungschef Papandreou hat den Internationalen Währungsfond und die EU vergangenen Freitag gebeten, den geplanten Rettungsmechanismus zu starten. Durch den Druck der Spekulanten seien die positiven Effekte aus den Sparmaßnahmen in Gefahr, zunichte gemacht zu werden. (weiterlesen …)
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Die führenden deutschen Ökonomen haben vor kurzem ihr Frühjahrsgutachten der Öffentlichkeit präsentiert. Darin sehen sie zwar eine Erholung der deutschen Wirtschaft – sie prognostizieren eine Wachstumsrate für das Jahr 2010 von 1,5 Prozent, im Herbstgutachten gingen sie noch von 1,2 Prozent aus. Jedoch lassen die größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute an den Plänen der Bundesregierung zur Senkung der Steuern kein gutes Haar. Nach ihrer Ansicht muss die Bundesrepublik das härteste Sparprogramm ihrer Geschichte durchführen. (weiterlesen …)
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