Gestern, am 30.01.2012 wurde auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel der Fiskalpakt beschlossen. Der von Deutschland vorgeschlagene Fiskalpakt wird im März von 25 der 27 EU-Staaten unterzeichnet werden. Lediglich Großbritannien und Tschechien verweigern ihre Unterschrift. Der Vertrag beinhaltet eine strenge Haushaltsdisziplin und soll somit als Schuldenbremse fungieren. In Zukunft darf das Haushaltsdefizit eines Staates nicht höher als 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sein, anstatt wie im EU-Recht verankert, 1,0 Prozent. (weiterlesen…)
Bookmarken auf:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Die Wirtschaftskrise hinterlässt eine deutliche Spur im deutschen Staatshaushalt: Das Haushaltsdefizit beträgt nach neuster Berechnung des Statistischen Bundesamtes 3,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Das sind 79,1 Milliarden Euro. Damit verletzt Deutschland seit 2005 das erste mal wieder das Maastricht- Kriterium. (weiterlesen…)
Bookmarken auf:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Die drohende Staatspleite Griechenlands schockiert die Währungsmärkte und Börsen. Um die Stabilität des Euro nicht noch weiter zu gefährden, diskutiert die EU derzeit diverse Möglichkeiten. Gerüchten zufolge ist auch im Gespräch, dass Deutschland im Ernstfall zu Direkthilfen bereit wäre. In jedem Fall sollen die Hilfen an harte Auflagen gebunden sein. (weiterlesen…)
Bookmarken auf:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Die Wirtschaftskrise macht sich in den schwächeren EU-Ländern bemerkbar: Die Haushaltsdefizite von Griechenland und Portugal explodieren. Die Schlagzeilen um Griechenland waren in den vergangenen Wochen beachtlich, da der Staat praktisch vor der Pleite steht. Mit einem Haushaltsdefizit von 12,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes überschritt er die Obergrenze des EU Stabilitätspaktes von 3 Prozent bei weitem. (weiterlesen…)
Bookmarken auf:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Das Herbstgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute wurde im Verlauf dieser Woche veröffentlicht. Das erfreuliche daran ist, dass sie ihre Prognosen deutlich im positiven Sinne korrigieren mussten. Wurde im Frühjahr noch geschätzt, dass dieses Jahr ein Minus von 6 Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukt) verkraftet werden muss, geht man nun von 5 Prozent aus. Für das Jahr 2010 hatte man damals mit einem Minus von 0,5 Prozent gerechnet, die aktuelle Prognose lautet dagegen Plus 1,2 Prozent. (weiterlesen…)
Bookmarken auf:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.