Die Wirtschaftskrise scheint nach Auswertung der Zahlen des zweiten Quartals durch das statistische Bundesamt die Talsole überwunden zu haben. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent. Wirtschaftsexperten waren jedoch überrascht, dass nach vier Rückgängen in Folge jetzt schon ein konjunktureller Aufschwung zu verzeichnen war. Sie hatten mit einem weiteren Rückgang von etwa 0,2 Prozent gerechnet. Kalenderbereinigt lag das Bruttoinlandsprodukt aber 6,9 Prozent unter dem Niveau des zweiten Quartals des Vorjahres. Dies verdeutlicht, wie massiv der Rückgang der Wirtschaftsleistung infolge der globalen Wirtschaftskrise war. (weiterlesen…)
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Auch wenn in den letzten Woche vermehrt Anzeichen einer Erholung der Weltwirtschaft aufgetreten sind, wurde immer wieder von den längst nicht ausgestandenen Risiken am Arbeitsmarkt gesprochen. Gestern teilte nun die Bundesagentur für Arbeit mit, dass die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat auf 8,2 Prozent gestiegen sei – eine Zunahme um 0,1 Prozent. In absoluten Zahlen sind das 3,5 Millionen arbeitslos gemeldete, 52.000 mehr als im Vormonat und 252.000 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres! Da in diesen Statistiken jedoch nicht berücksichtigt wird, wenn Leute in die Frühverrentung geschickt werden oder saisonalbedingte Schwankungen auftreten, gibt es die saisonbereinigten Werte, welche sich an der Zahl der Erwerbstätigen orientieren.
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Nun sind auch zum Jahresbeginn 2009 erste handfeste Zahlen ermittelt worden, die zeigen, dass die Wirtschaftskrise in vollen Gang ist und das dicke Ende noch bevorsteht: Laut statistischem Bundesamt sind von Oktober auf November die deutschen Exporte kalender- und saisonbereinigt um 10,6 Prozent gesunken. Das ist der stärkste Rückgang innerhalb zweier Folgemonate seit 1991! Im Vergleich zum November 2007 ist das sogar ein Einbruch um 11,8 Prozent. (weiterlesen…)
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