Um die Einlagen der privaten Sparer besser vor der Zockerei der Banken zu schützen, plant die EU eine neue Regelung zur Einlagensicherung. Demnach sollen die Banken zwei Prozent ihrer Spareinlagen in einem Fond hinterlegen. Bisher zahlen sie nur etwa 0,66 Prozent der Spareinlagen ein – und das in einen freiwilligen Fond und nur in Deutschland. (weiterlesen…)
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Finanzmärkte, Wirtschaftsunternehmen und ganze Staaten haben derzeit schwer an den Folgen der Wirtschaftskrise zu tragen. Wo Bankrotte drohen, prüfen staatliche Organe, ob und wie sie helfen können. Doch nicht immer ist die Pleite abzuwenden. Frisches Geld kommt nur zögerlich, die Banken misstrauen sich untereinander. Diese so genannte Kreditklemme lässt bis heute namhafte und renommierte Bankhäuser in aller Welt straucheln. Einher geht mit dieser Entwicklung ein massiver Vertrauensverlust bei der Bevölkerung. Viele Menschen fragen sich, ob ihre Spareinlagen bei ihrer Bank noch sicher sind und wie sie überhaupt gesichert werden. Grund genug, die Einlagensicherung hiesiger Banken ein wenig genauer zu betrachten.
In Deutschland sind die Einlagen der Sparer durch zwei Sicherungssysteme geschützt. Zum einen durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB), zum anderen durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.
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