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Mit der Bundestagswahl im September 2009 beginnt eine neue Ära der deutschen Politik und Wirtschaft. Allerdings wird es ein schwerer Start in vier Jahre Schwarz-Gelb, denn immer noch hängt die Wirtschaftskrise über Deutschland.
Insbesondere mittelständische Unternehmen sind schwer betroffen. So brauchen viele Unternehmen kurzfristige Überbrückungskredite, die sie von den Banken nicht bekommen. Diese sind zwar durch die staatlichen Rettungsaktionen mit genügend Liquidität versorgt, setzen diese aber lieber am Finanzmarkt ein. Hier locken höhere Renditen und weniger Risiko. Das damit auch die toxischen Papiere – als Auslöser der Finanzkrise – wieder an Wert gewinnen und so sich so schon die nächste Krise abzeichnet, stört derzeit kaum jemanden.
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Nachdem die Exporte dreimal in Folge gestiegen waren, im Juni sogar um 6,4 Prozent, wurden überall Stimmen vom Ende der Wirtschaftskrise laut. Einige wenige mahnten, dass noch nicht wirklich von einer Erholung auszugehen ist. Diese wurden nun von den aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamtes bestätigt: Die Exporte sind im August um 1,8 Prozent zurückgegangen!
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Die Wirtschaftskrise hat ein riesiges Loch in den Staatshaushalt gerissen. Dies war schon länger abzusehen, doch nun hat das Statistische Bundesamt die Zahlen veröffentlicht, die das wahre Ausmaß zeigen: 57,2 Milliarden Euro im Minus befinden sich die Ausgaben von Bund, Ländern, den Kommunen und der Sozialversicherungen! Das sind satte 50,2 Millarden mehr als noch im vergangenen Jahr.
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Die Wirtschaftskrise lässt im aktuellen Wahlkampf ganz ungewohnte Töne aufkommen: Sowohl die SPD, vertreten durch Peer Steinbrück, als auch von Guttenberg aus der CDU lassen verlauten, dass in der kommenden Legislaturperiode mit striktem Sparkurs in der Haushaltsplanung gerechnet werden muss. Die enormen Ausgaben für die Konjunkturpakete sowie ausgefallene Steuereinnahmen lassen das Haushaltsdefizit so stark ansteigen, dass nicht mal der Wahlkampf mehr ein Leugnen zulässt. (weiterlesen…)
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Auch wenn in den letzten Woche vermehrt Anzeichen einer Erholung der Weltwirtschaft aufgetreten sind, wurde immer wieder von den längst nicht ausgestandenen Risiken am Arbeitsmarkt gesprochen. Gestern teilte nun die Bundesagentur für Arbeit mit, dass die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat auf 8,2 Prozent gestiegen sei – eine Zunahme um 0,1 Prozent. In absoluten Zahlen sind das 3,5 Millionen arbeitslos gemeldete, 52.000 mehr als im Vormonat und 252.000 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres! Da in diesen Statistiken jedoch nicht berücksichtigt wird, wenn Leute in die Frühverrentung geschickt werden oder saisonalbedingte Schwankungen auftreten, gibt es die saisonbereinigten Werte, welche sich an der Zahl der Erwerbstätigen orientieren.
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