Auch wenn in den letzten Woche vermehrt Anzeichen einer Erholung der Weltwirtschaft aufgetreten sind, wurde immer wieder von den längst nicht ausgestandenen Risiken am Arbeitsmarkt gesprochen. Gestern teilte nun die Bundesagentur für Arbeit mit, dass die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat auf 8,2 Prozent gestiegen sei – eine Zunahme um 0,1 Prozent. In absoluten Zahlen sind das 3,5 Millionen arbeitslos gemeldete, 52.000 mehr als im Vormonat und 252.000 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres! Da in diesen Statistiken jedoch nicht berücksichtigt wird, wenn Leute in die Frühverrentung geschickt werden oder saisonalbedingte Schwankungen auftreten, gibt es die saisonbereinigten Werte, welche sich an der Zahl der Erwerbstätigen orientieren.
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Die aktuelle Wirtschaftskrise hat in Deutschlands Staatshaushalt tiefe Spuren hinterlassen. Durch die diversen Rettugnsmaßnahmen, beispielsweise für Banken, die Abwrackprämie oder Opel sind die Ausgaben drastisch in die Höhe geschnellt. Nicht zu vergessen auch die gestiegenen Sozialausgaben für die zunehmende Zahl an Arbeitslosen. (weiterlesen…)
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Durch die aktuelle Wirtschaftskrise und die daraus resultierende Arbeitslosigkeit könnte die Rente mit 67 auf den Prüfstand kommen. Das umstrittene Gesetz, welches im Jahr 2007 beschlossen wurde, enthält nämlich eine Klausel, welche durch das Gerangel der Koalitonspartner entstand. Demnach muss die Regierung ab 2010 regelmäßig prüfen, “ob die Anhebung der Regelaltersgrenze unter Berücksichtigung der Entwicklung der Arbeitsmarktlage sowie der wirtschaftlichen und sozialen Situation älterer Arbeitnehmer weiterhin vertretbar erscheint und die getroffenen gesetzlichen Regelungen bestehen bleiben können”. (weiterlesen…)
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Die Wirtschaftskrise in Deutschland könnte die Talsohle erreicht haben.
Am gestrigen Dienstag hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim (ZEW) das aktuelle ZEW-Barometer für Konjunkturentwicklung veröffentlicht. Dieser Konjunkturindex bezieht sich auf die Stimmung unter 300 professionellen Anlegern und Analysten, welche jeden Monat einen Fragebogen für das ZEW ausfüllen. Im April stand der Index bei 13 Zählern, Experten hatten einen Anstieg auf maximal 20 erwartet. Sie wurden jedoch von einem deutlichen Zuwachs auf 31,1 Zähler überrascht. Dies bezieht sich allerdings nicht auf die aktuelle Lage, sondern auf die Einschätzung der zukünftigen Entwicklung.
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