Nov

17

2009

Preise in der Eurozone sinken


Das Statistische Amt Eurostat der Europäischen Kommission hat gemeldet, dass im Oktober die Preise in der Eurozone (diejenigen EU-Mitgliedsländer, welche den Euro als offizielle Landeswährung eingeführt haben) weiter gefallen sind. Es herrscht also Deflation. Die jährliche Inflationsrate lag im Oktober bei -0,1 Prozent, im Vormonat bei -0,3 Prozent, dagegen lag sie im Oktober des letzten Jahres bei 3,2 Prozent. Die monatliche Inflationsrate betrug im Oktober 2009 0,2 Prozent.

Bezogen auf die gesamte EU lag die jährliche Inflationsrate bei 0,5 Prozent, im September bei 0,3 Prozent. Im Oktober 2008 betrug sie 3,7 Prozent und die monatliche Inflationsrate war 0,2 Prozent.

Die Hauptursachen der sinkenden Preise sind in den starken Rückgängen bei Verkehrs-, Wohnungs- und Nahrungsmittelpreisen zu finden. Der Anstieg der monatlichen Inflation liegt maßgeblich an den wieder anziehenden Preisen für Mineralölprodukte. Diese sind im Jahresvergleich gleichzeitig für den starken Rückgang des Preisindex verantwortlich, da sie von ihrem Höchstwert im Sommer 2008 über den Winter in der Rezession tief einbrachen, sich aber nun wieder auch aufgrund der restriktiven Förderpolitik der OPEC erholen.

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