Die Konjunktur in USA schwächelt vor sich hin. Um dem entgegen zu wirken hat die amerikanische Notenbank Fed ihre Maßnahmen bekannt gemacht: Die bisherigen Unterstützungen werden weiter aufrechterhalten, der Leitzins bleibt auf seinem historischen Tiefststand. Zusätzlich wurde angekündigt, dass man frei werdende Geldmittel in Staatsanleihen investieren wolle.
Die Ankündigungen der Fed wirkten sich auf den Dow Jones Index nicht wirklich positiv aus, er notierte weiter im Minus. Am Devisenmarkt ging es für den Dollar weiter bergab. Letzteres ist allerdings nicht unbedingt schlecht, denn dadurch können Exportgüter der USA günstiger eingekauft werden, was zu einem Anstieg der Exporte führt.
Insgesamt bleibt festzustellen, dass die Wirtschaftskrise noch lange nicht endgültig überwunden ist. Auch wenn es in Europa etwas besser aussieht als in Amerika, ändert das nichts an der Tatsache, dass alle großen Volkswirtschaften voneinander abhängig sind. Die gespannte Situation am US-Arbeitsmarkt – im Juni sind dort wieder 131.000 Arbeitsplätze verloren gegangen- wird die Konjunktur weiter ausbremsen.
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